Der Landwirt und Pionier Siegfried v. Seydlitz wanderte 1908 aus Deutschland in das damalige Deutsch-Südwest-Afrika aus. 1913 erwarb er Farm Schönfeld als Rohland von der kaiserlichen Kolonialverwaltung. Heute, fast ein Jahrhundert später, ist Schönfeld eine der nur wenigen namibischen Farmen, die noch im Besitz der ursprünglichen Siedlerfamilie ist. 1940 musste der Schönfeld-Hof wegen Wassermangels aufgegeben werden und die Familie zog auf die 1926 zugekaufte Nachbarfarm Okakongo (Immenhof). Ab 1950 übernahmen Albrecht und Marianne von Seydlitz, die zweite Generation den Farmbetrieb der Farmen Immenhof und Schönfeld. 1981 siedelten Hartwig und Elke von Seydlitz (die dritte Generation) auf das verwaiste Gründeranwesen über und begannen auf den Ruinen mit dem Neuaufbau und der Weiterentwicklung des Anwesens zu der heutigen Seydlitzburg. 1986 kauften Hartwig und Elke von Seydlitz die benachtbarte Farm Okongue dazu und stellten von der Rinder- und Schafzucht um auf das heutige private Jagd- und Wildhegegebiet von 11'000h. Hier ziehen nun auch wieder bedrohte und seltene Tierarten wie das Spitzmaulnashorn, die Rappen- und Pferdeantilopen, Giraffen, Zebra, Eland, Streifengnu, Impala und das kleine Damara Dik-Dik ihre Fährten zusammen mit anderen Antilopen wie Kudu, Oryx, Springbock usw.