Der Landwirt und Pionier Siegfried von Seydlitz wanderte 1908 aus Deutschland in das damalige Deutsch-Südwest-Afrika aus. 1913 erwarb er Farm Schönfeld als Rohland von der kaiserlichen Kolonialverwaltung. Heute, fast ein Jahrhundert später, ist Schönfeld eine der nur wenigen namibischen Farmen, die noch im Besitz der ursprünglichen Siedlerfamilien ist.


1981 siedelten Hartwig und Elke von Seydlitz (die 3. Generation) auf das verwaiste Gründeranwesen über. Sie begannen auf den Ruinen mit dem Neuaufbau und der Weiterentwicklung des Anwesens zu der heutigen Seydlitz-Burg. 1986 kauften Hartwig
und Elke von Seydlitz die benachbarte Farm Okongue dazu und stellten von der Rinderund Schafzucht auf das heutige private Jagd- und Wildhegegebiet von 11.000 ha um. Hier ziehen nun auch wieder bedrohte und seltene Tierarten wie das Spitzmaulnashorn, die Rappen- und Pferdeantilopen, Giraffen, Zebra, Eland, Streifengnu, Impala und das kleine Damara Dik-Dik ihre Fährten zusammen mit den anderen Antilopen wie Kudu, Oryx und Springbock. Schönfeld gehört nun zu den hervorragendsten Jagdgebieten Namibias.